Rainer Nowak: Journalist, Chefredakteur und die Chat-Affäre im Überblick
Rainer Nowak gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Medienfiguren Österreichs. Als Journalist, Chefredakteur, Herausgeber und späterer Geschäftsführer der traditionsreichen Tageszeitung Die Presse prägte er den politischen Diskurs des Landes maßgeblich mit. Doch neben seinen beruflichen Erfolgen rückten auch private Details, politische Verflechtungen und die viel diskutierte Chat-Affäre rund um Thomas Schmid in das öffentliche Interesse. Wer ist Rainer Nowak wirklich? Wie verlief sein Weg an die Spitze der österreichischen Medienlandschaft? Welche Rolle spielte seine Lebensgefährtin Valerie Hackl? Und was steckt hinter oft gesuchten Begriffen wie „Rainer Nowak Scheidung“, „Rainer Nowak Kabarettist“ oder „Rainer Nowak Krone“?
Dieser ausführliche Artikel liefert eine umfassende Einordnung.
Wer ist Rainer Nowak? – Ein Überblick
Rainer Nowak wurde am 25. November 1972 in Innsbruck geboren. Er wuchs in Tirol auf und begann früh, sich für Politik und Medien zu interessieren. Seine Journalistische Karriere startete er als freier Mitarbeiter, bevor er Mitte der 1990er-Jahre zur Tageszeitung Die Presse wechselte.
Dort durchlief er zahlreiche Stationen: vom Redakteur über den Ressortleiter bis hin zu einer der wichtigsten Positionen, die ein Journalist in Österreich erreichen kann. Seine Arbeit war geprägt von politischer Analyse, pointierten Kommentaren und einem klar liberal-bürgerlichen Zugang zur Innenpolitik.
Mit den Jahren wurde Nowak zu einer der prägenden Stimmen des Landes – sowohl innerhalb der Zeitung als auch in öffentlichen Debatten. Seine Kolumnen und Interviews wurden regelmäßig breit rezipiert.
Rainer Nowak als Chefredakteur von Die Presse
Im Jahr 2012 übernahm Rainer Nowak die Chefredaktion von Die Presse. Später wurde er zusätzlich Herausgeber und Mitglied der Geschäftsführung. In dieser Doppelrolle hatte er nicht nur redaktionellen Einfluss, sondern auch strategische und wirtschaftliche Verantwortung.
Seine Zeit als Chefredakteur war geprägt von folgenden Aspekten:
1. Politische Positionierung
- Die Zeitung blieb unter seiner Führung klar liberal-bürgerlich.
- Er setzte verstärkt auf politisch-analytische Kommentare und pointierte Meinungsstücke.
- Seine persönliche Nähe zu politischen Akteuren war immer wieder Thema in Kritik und Diskussion.
2. Digitalisierung
- Ausbau der digitalen Angebote.
- Stärkere Positionierung der Presse als Qualitätsmedium auch online.
- Einführung neuer Formate im Web- und Social-Media-Bereich.
3. Öffentlichkeitswirkung
Nowak war einer der sichtbarsten Chefredakteure Österreichs:
Er trat in TV-Diskussionen auf, moderierte Presse-Veranstaltungen und kommentierte regelmäßig aktuelle politische Entwicklungen.
Sein Stil wurde von manchen geschätzt und von anderen kritisch hinterfragt – ein Zeichen dafür, wie stark er polarisiert hat.
Die Chat-Affäre: Rainer Nowak und Thomas Schmid

Einen gravierenden Einschnitt in seiner Karriere bildete die sogenannte „Schmid-Affäre“. Thomas Schmid, ein zentraler Akteur der später aufgedeckten türkisen Chat-Affären, war Generalsekretär und später Chef der Österreichischen Beteiligungs AG (ÖBAG).
Als Chatprotokolle öffentlich wurden, tauchten darin auch Nachrichten zwischen Schmid und Rainer Nowak auf. Diese Chats drehten sich unter anderem um mögliche berufliche Perspektiven Nowaks – etwa eine Position beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
In den Chats flossen Formulierungen wie:
- „Jetzt musst du mir beim ORF helfen.“
- „Danke für alles.“
- „Unbedingt.“
Diese Auszüge führten zu massiven Vorwürfen der politischen Einflussnahme. In Medien und sozialen Netzwerken entstand der Eindruck, journalistische Distanz könnte untergraben worden sein.
Hinzu kam eine anonyme Anzeige, die Nowak vorwarf, er könnte zugunsten seiner damaligen Lebensgefährtin Einfluss nehmen wollen. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) prüfte diese Vorwürfe und stellte das Verfahren später ein, da keine ausreichenden Hinweise auf strafbare Handlungen gefunden wurden.
Trotz der Einstellung der Ermittlungen blieb der öffentliche Druck enorm – und Nowak zog Konsequenzen.
Rücktritt als Chefredakteur
Am 11. November 2022 gab Rainer Nowak seinen Rücktritt als Chefredakteur, Herausgeber und Geschäftsführer von Die Presse bekannt.
Er betonte:
- Er wolle jeden Anschein der Befangenheit vermeiden.
- Ihm sei die Glaubwürdigkeit der Presse „immer oberstes Anliegen“ gewesen.
- Zwischen ihm und Schmid habe es keinen „Deal“ gegeben.
Der Rücktritt markierte das vorläufige Ende seiner jahrzehntelangen Karriere bei der Presse – und eine Zäsur in der österreichischen Mediengeschichte.
Karriere nach der Presse: Rainer Nowak und die Krone
Nach seinem Rücktritt arbeitete Rainer Nowak zeitweise für die Kronen Zeitung. Er war dort journalistisch tätig, jedoch nicht als Chefredakteur. Seine Beiträge drehten sich vor allem um innenpolitische Themen, Analysen und Kolumnen.
Das Keyword „Rainer Nowak Krone“ wird online sehr häufig gesucht, weil viele glauben, er sei dort in leitender Funktion tätig gewesen – tatsächlich blieb sein Engagement dort zeitlich begrenzt und thematisch fokussiert.
Private Hintergründe: Rainer Nowak Lebensgefährtin
Ein wiederkehrendes öffentliches Thema ist die Frage nach der Lebensgefährtin von Rainer Nowak.

Beziehung mit Valerie Hackl
Weit verbreitet ist die Information, dass Nowak in einer Beziehung mit Valerie Hackl steht – einer erfolgreichen österreichischen Managerin, die unter anderem:
- Geschäftsführerin der Austro Control war,
- kurze Zeit Infrastrukturministerin einer Übergangsregierung war,
- und im österreichischen Wirtschaftsleben eine wichtige Rolle spielt.
Die Beziehung rückte stark in den Fokus, als in der Chat-Affäre behauptet wurde, Nowak hätte sich beruflich für seine Partnerin einsetzen wollen. Diese Behauptungen waren zentraler Bestandteil der anonymen Anzeige, die später fallengelassen wurde.
Wichtig ist:
Die Behörden bestätigten keine strafrechtliche Einflussnahme.
Dennoch blieb der private Aspekt durch die mediale Aufmerksamkeit ein fixer Teil der öffentlichen Debatte.
Häufige Internet-Suchbegriffe: Richtigstellung & Einordnung
Rainer Nowak Scheidung
Es existieren kaum verlässliche Informationen zu einer Scheidung. Zwar war bekannt, dass er verheiratet war, doch Details zu seinem Privatleben sind nicht öffentlich dokumentiert. Für seriöse Berichterstattung gibt es hier keine Bestätigung.
Rainer Nowak Kabarettist
Ein häufiger Fehler: Verwechslung mit Reinhard Nowak, dem bekannten österreichischen Kabarettisten.
Rainer Nowak ist Journalist, nicht Kabarettist.
Rainer Nowak Größe
Die oft gesuchte „Körpergröße“ ist nicht öffentlich dokumentiert. Auch hier handelt es sich um ein Internet-Gerücht ohne seriöse Quelle.
Rainer Nowak Kontakt
Private Kontaktinformationen sind nicht öffentlich. Journalistisch übliche Kontaktwege liefen stets über die Redaktion oder geschäftliche Kanäle – nicht über private Daten.
Einfluss auf den österreichischen Journalismus
Unabhängig von Kontroversen lässt sich sagen:
Rainer Nowak hat die Medienlandschaft Österreichs stärker beeinflusst als viele andere Journalisten seiner Generation.
Er gilt als Vertreter eines kommentierenden, politikorientierten Journalismus, der:
- präzise Analysen liefert,
- kontroverse Debatten anstößt,
- und sich nicht scheut, Position zu beziehen.
Unter seiner Führung wurde Die Presse sowohl kritisiert als auch gelobt – ein Zeichen dafür, dass starke publizistische Linien selten ohne Widerstand bleiben.
Schlussbetrachtung – Rainer Nowak im Gesamtbild
Rainer Nowak ist eine komplexe Persönlichkeit des österreichischen Medienwesens: erfolgreich, einflussreich, kontrovers. Seine Karriere erreichte große Höhen, sein Fall war öffentlichkeitswirksam, und sein Name bleibt untrennbar mit einer turbulenten Phase österreichischer Innenpolitik verbunden.
Die Debatte um journalistische Unabhängigkeit, politische Nähe und private Verflechtungen wurde durch seinen Fall neu angestoßen. Trotz der juristischen Entlastung bleibt die Frage nach der Rolle von Medienmacht ein zentrales Thema – und Nowak steht exemplarisch dafür.
Für Leserinnen und Leser von Nachrichten Themen bietet sein Werdegang ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie eng Politik, Medien und persönliche Beziehungen miteinander verwoben sein können.
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