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Theresa Riess: Schauspielerin zwischen Bühne, Film und Jazz

Theresa Riess gehört zu einer jüngeren Generation österreichischer Schauspielerinnen, die sowohl auf der Theaterbühne als auch im Fernsehen ihren eigenen Weg gefunden haben. Größere Bekanntheit erlangte sie mit ihrer Hauptrolle im Thriller „Jeanny – Das 5. Mädchen“ und später als Tiziana „Tiz“ Sund in der ORF-Serie „Biester“. Darüber hinaus widmet sie sich der Musik und tritt als Jazzsängerin auf. Ihr künstlerischer Werdegang verbindet damit Schauspiel, Theater, Philosophie und Musik auf ungewöhnliche Weise.

MerkmalInformation
Vollständiger NameTheresa Riess
Geburtsjahr1994
HerkunftÖsterreich, laut Kurier in Linz geboren
BerufSchauspielerin und Jazzsängerin
SchauspielausbildungHochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin
Weitere AusbildungCambridge School of Visual and Performing Arts
StudiumPhilosophie an der Universität Wien
Bekannt durch„Jeanny – Das 5. Mädchen“, „Biester“
Rolle in „Biester“Tiziana „Tiz“ Sund
MusikJazzgesang, Resa Riess Trio
Wohnort laut SchauspielprofilWien

Die öffentlich zugänglichen Biografien führen 1994 als Geburtsjahr an. Ein konkreter Geburtstag wird in den verlässlichen Quellen nicht angegeben.

Who is Theresa Riess?

Wer sich fragt, who is Theresa Riess, findet eine österreichische Schauspielerin, die ihren beruflichen Schwerpunkt zunächst auf das Theater legte und später zunehmend für Film und Fernsehen arbeitete. Bereits während ihrer Ausbildung sammelte sie Bühnenerfahrung und trat unter anderem in Produktionen in Cambridge, Berlin und an der Volksbühne auf.

Nach Angaben von TV-MEDIA besuchte sie 2012/13 die Cambridge School of Visual and Performing Arts. Anschließend studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und schloss ihre Ausbildung 2017 ab. Zusätzlich studierte sie Philosophie an der Universität Wien. Ihre Bachelorarbeit beschäftigte sich mit feministischer Ethik und Judith Butler.

Diese Kombination aus Schauspiel und Philosophie gibt einen interessanten Einblick in ihr künstlerisches Profil. Sie hat nicht ausschließlich eine klassische Schauspielausbildung verfolgt, sondern sich auch intensiv mit gesellschaftlichen und philosophischen Fragen beschäftigt.

Theresa Riess geboren: Was ist über ihre Herkunft bekannt?

Zum Thema Theresa Riess geboren lässt sich seriös festhalten, dass sie 1994 in Österreich geboren wurde. Der Kurier bezeichnet sie als gebürtige Linzerin. Ihr Schauspielprofil führt Wien als Wohnort.

Ein exaktes Geburtsdatum ist in den verfügbaren seriösen Quellen dagegen nicht eindeutig dokumentiert. Deshalb sollte bei biografischen Angaben zwischen dem bekannten Geburtsjahr und einem nicht belegten konkreten Geburtstag unterschieden werden.

Auch die Verbindung zu Österreich blieb für ihren beruflichen Weg wichtig. Obwohl sie ihre Schauspielausbildung in Berlin absolvierte und dort wichtige Bühnenerfahrungen sammelte, arbeitete sie später wieder verstärkt in österreichischen Film- und Fernsehproduktionen.

Theresa Riess Eltern und ihre Familie

Ein häufiges Thema rund um die Biografie der Schauspielerin sind die Theresa Riess Eltern. In einem Interview anlässlich ihres Films „Jeanny – Das 5. Mädchen“ erzählte sie, dass sie nicht aus einer Künstlerfamilie stammt. Ihre Eltern waren zunächst nicht besonders begeistert von ihrem Wunsch, Schauspielerin zu werden.

Mit 17 Jahren habe sie jedoch gewusst, dass sie diesen Berufsweg einschlagen wolle. Besonders ihre Mutter erkannte laut Riess schnell, wie ernst es ihr mit der Schauspielerei war, und unterstützte sie anschließend. Auch ihr Vater musste sich offenbar erst an den ungewöhnlichen Berufswunsch seiner Tochter gewöhnen. Später waren ihre Eltern und ihre Schwester stolz auf ihre berufliche Entwicklung.

Die Namen und weitere persönliche Einzelheiten ihrer Eltern werden in diesen öffentlich zugänglichen Interviews nicht genannt. Deshalb gibt es keinen verlässlichen Grund, darüber hinausgehende private Angaben zu behaupten.

Der Weg von der Bühne zum Film

Ihre ersten wichtigen Erfahrungen sammelte die Schauspielerin auf der Bühne. In Cambridge war sie unter anderem in „Pericles“ zu sehen. Später spielte sie Luise Miller in „Kabale und Liebe“. Am Berliner Ensemble wirkte sie 2015/16 in „Faust I und II“ mit, unter der Regie von Robert Wilson und mit Musik von Herbert Grönemeyer. 2016 folgte ein Engagement an der Berliner Volksbühne in „Sommergäste“ nach Maxim Gorki.

Diese Theaterarbeit bildete eine wichtige Grundlage für ihre spätere Tätigkeit vor der Kamera. Gleichzeitig stellte sie nach ihrem Einstieg ins Fernsehen fest, dass sie sich auch beim Film sehr wohlfühlt.

In einem ARD-Interview beschrieb sie ihre erste große Fernseherfahrung als besonders intensiv. Sie erklärte außerdem, dass sie ursprünglich als Theaterschauspielerin begonnen hatte, die Arbeit beim Film inzwischen aber eine besondere Anziehungskraft für sie besitzt.

„Jeanny – Das 5. Mädchen“ als wichtige Hauptrolle

Einen entscheidenden Schritt in ihrer Karriere machte Theresa Riess mit dem Thriller „Jeanny – Das 5. Mädchen“. In der Produktion übernahm sie die Titelrolle der Jeanny Gruber. Der Film wurde von Motiven aus Falcos berühmtem Song „Jeanny“ inspiriert und entstand als ORF/MDR-Koproduktion.

Für die Schauspielerin war die Rolle besonders bedeutend, weil es ihre erste große Fernsehrolle war. Das RND bezeichnete den Film ebenfalls als ihre erste TV-Rolle und berichtete über ihre intensive Vorbereitung.

Für die Figur musste sie sich unter anderem mit Falco und dem Hintergrund des Songs beschäftigen. Außerdem lernte sie für ihre Rolle praktische Fähigkeiten im Friseurbereich, da ihre Figur im Film in einem Friseursalon arbeitet. Im Gespräch mit GALA erzählte Riess, dass sie sich intensiv in ihre Figur hineinversetzte und die emotionale Entwicklung von Jeanny als besondere Herausforderung empfand.

Interessant ist auch, dass sie den Song „Jeanny“ zwar kannte, die damaligen Kontroversen um das Lied aber erst im Zuge der Vorbereitung auf die Rolle genauer kennenlernte.

Theresa Riess in „Biester“

Eine weitere zentrale Station ihrer Karriere ist die ORF-Serie „Biester“. Dort spielt sie Tiziana „Tiz“ Sund, die gemeinsam mit Penelope „Nelly“ Sund aus einer wohlhabenden Familie stammt.

Die Serie stellt zwei unterschiedliche Lebenswelten gegenüber. Tiz und Nelly wachsen mit dem Geld ihrer Eltern auf, während Jennifer und Vero aus wesentlich bescheideneren Verhältnissen kommen. Laut ORF möchte Tiz trotz ihres privilegierten Lebens etwas Sinnvolles bewirken und engagiert sich für Menschen, die Unterstützung benötigen.

An ihrer Seite spielen unter anderem Anja Pichler, Mara Romei und Fanni Schneider. Mara Romei verkörpert Vero Amos, während Fanni Schneider Tizianas Schwester Nelly spielt. Die vier jungen Schauspielerinnen bilden das zentrale Ensemble der Serie.

Die erste Staffel umfasst zehn Folgen. Auch in der zweiten Staffel kehrte Riess als Tiziana Sund zurück. ORF bestätigte die Fortsetzung mit demselben jungen Hauptensemble und berichtete über die Dreharbeiten zur zweiten Staffel.

Schauspielerin und Jazzsängerin

Neben der Schauspielerei ist Musik ein weiterer wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Seit 2019 beschäftigt sich Riess intensiver mit Jazzgesang und erhielt Unterricht bei der Wiener Sängerin Heidi Krenn. Gemeinsam mit dem Pianisten Jörg Leichtfried und dem Bassisten Joe Abentung gründete sie das Resa Riess Trio.

Die Presse berichtete, dass sie sich nach ihrer Schauspielausbildung intensiv mit Jazz beschäftigte und auf einer Reise nach New York eine besondere Verbindung zu dieser Musik entwickelte. Ihr Trio verbindet Eigenkompositionen und Jazzstandards.

Damit zeigt sich ein vielseitiges Künstlerprofil: Auf der einen Seite steht die Schauspielerei für Bühne, Film und Fernsehen, auf der anderen Seite die musikalische Arbeit als Jazzsängerin.

Hat Theresa Riess einen Partner oder Kinder?

Über ihr Privatleben hält sich die Schauspielerin weitgehend zurück. In den öffentlich zugänglichen seriösen Quellen finden sich keine belastbaren Angaben zu einem Ehemann oder einer Ehefrau, zu Kindern oder zu einer dauerhaft bestätigten Partnerschaft.

Auch wenn solche Informationen in Suchanfragen gelegentlich auftauchen können, sollten unbestätigte Behauptungen nicht als Fakten dargestellt werden. Öffentlich dokumentiert ist vor allem ihre berufliche Entwicklung sowie die Unterstützung durch ihre Familie, über die sie in Interviews gesprochen hat.

Fazit: Eine vielseitige österreichische Künstlerin

Theresa Riess hat sich von der ausgebildeten Theaterschauspielerin zu einer vielseitigen österreichischen Darstellerin entwickelt. Ihre Hauptrolle in „Jeanny – Das 5. Mädchen“ brachte sie einem größeren Fernsehpublikum näher, während „Biester“ ihre Bekanntheit im österreichischen Serienbereich weiter ausbaute. Gleichzeitig verfolgt sie mit dem Jazzgesang eine zweite künstlerische Leidenschaft. Für NACHRICHTEN THEMEN ist ihre Laufbahn deshalb besonders interessant: Sie steht für eine Generation österreichischer Künstlerinnen, die Theater, Fernsehen und Musik miteinander verbinden.

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