Dietrich Mateschitz Krank – Leben, Krankheit, Familie und Vermächtnis des Red-Bull-Gründers
Wer ist Dietrich Mateschitz?
Dietrich Mateschitz war einer der bekanntesten Unternehmer Österreichs und der Mitbegründer des weltweiten Erfolgsunternehmens Red Bull. Geboren am 20. Mai 1944 in Sankt Marein im Mürztal in der Steiermark, wuchs er in einfachen Verhältnissen auf. Schon früh entwickelte er ein Gespür für Marketing und Markenaufbau, das später zu seiner größten Stärke werden sollte. Bevor er seine bahnbrechende Idee verwirklichte, arbeitete er für internationale Konzerne wie Unilever und Blendax im Bereich Marketing.
Die entscheidende Wendung in seiner Karriere kam Anfang der 1980er-Jahre. Auf einer Geschäftsreise nach Thailand entdeckte Dietrich Mateschitz ein lokales Energiegetränk namens „Krating Daeng“. Er erkannte das Potenzial, das Produkt an westliche Märkte anzupassen und gemeinsam mit dem thailändischen Unternehmer Chaleo Yoovidhya gründete er 1984 die Red Bull GmbH. Drei Jahre später, 1987, kam Red Bull in Österreich auf den Markt – der Beginn eines weltweiten Phänomens.
Mateschitz war ein Marketing-Genie: Mit innovativer Werbung, Sportsponsoring und wagemutiger Positionierung schuf er eine Marke, die nicht nur ein Getränk, sondern ein Lebensgefühl symbolisierte. Trotz seines immensen Erfolges blieb Dietrich Mateschitz ein Mann, der das Rampenlicht mied. Er lebte zurückgezogen, gab selten Interviews und konzentrierte sich lieber auf sein Wirken hinter den Kulissen.
Dietrich Mateschitz Krank – die letzten Lebensjahre
In den letzten Jahren seines Lebens kursierten immer wieder Gerüchte über den Gesundheitszustand des Unternehmers. Medien berichteten, dass Dietrich Mateschitz krank gewesen sei und an Bauchspeicheldrüsenkrebs litt. Seine Krankheit wurde lange geheim gehalten; Freunde und Mitarbeiter beschrieben ihn als sehr zurückhaltend und privat in dieser schweren Zeit.
Offiziell bestätigte das Unternehmen Red Bull lediglich, dass er „nach schwerer Krankheit“ verstorben sei. Dennoch gilt als wahrscheinlich, dass Dietrich Mateschitz an Pankreaskrebs litt – einer der aggressivsten Krebsarten. Er soll sich bewusst gegen eine langwierige Chemotherapie entschieden haben und zog sich stattdessen in sein Anwesen im Salzkammergut zurück, um seine letzten Monate in Ruhe zu verbringen.
Die Nachricht „Dietrich Mateschitz krank“ löste bei vielen Menschen Betroffenheit aus. Fans, Mitarbeiter und Partner weltweit zeigten Mitgefühl und Dankbarkeit für seine Lebensleistung. Sein Gesundheitszustand blieb bis zuletzt ein gut gehütetes Geheimnis, was ganz seinem Wesen entsprach: Er wollte nie im Mittelpunkt stehen, sondern lieber seine Arbeit für sich sprechen lassen.
Dietrich Mateschitz verstorben – der Abschied einer Legende
Am 22. Oktober 2022 verstarb Dietrich Mateschitz im Alter von 78 Jahren. Die Todesnachricht verbreitete sich weltweit und löste große Trauer in der Sport- und Wirtschaftswelt aus. Red Bull, Formel 1-Teams, Fußballvereine und zahlreiche Sportler würdigten seinen Beitrag als Visionär, Förderer und Pionier.
Die offizielle Todesursache wurde mit „schwerer Krankheit“ angegeben. Viele Medien nannten Bauchspeicheldrüsenkrebs als Todesursache von Dietrich Mateschitz. Damit verlor Österreich nicht nur seinen reichsten Bürger, sondern auch einen der einflussreichsten Unternehmer Europas.
Sein Tod hinterließ ein riesiges Erbe – nicht nur finanziell, sondern auch ideell. Dietrich Mateschitz verstorben bedeutete das Ende einer Ära, aber sein Werk lebt fort. Red Bull ist längst mehr als ein Getränk – es ist ein globales Symbol für Mut, Innovation und Abenteuergeist, das eng mit seinem Namen verbunden bleibt.
Dietrich Mateschitz Ehefrau und Privatleben

Obwohl er eine der reichsten Personen Europas war, lebte Dietrich Mateschitz zurückgezogen und hielt sein Privatleben konsequent aus der Öffentlichkeit heraus. Dietrich Mateschitz war nicht verheiratet, hatte aber eine langjährige Partnerin: Marion Feichtner. Sie begleitete ihn über viele Jahre hinweg und galt als seine Lebensgefährtin und Vertraute.
Das Paar lebte sehr diskret und trat nur selten gemeinsam in Erscheinung. Nach seinem Tod wurde Marion Feichtner mehrfach in der Presse erwähnt, oft in Zusammenhang mit Erbstreit- und Nachfolgethemen. Doch bis zuletzt blieb sie der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt – so, wie es Dietrich Mateschitz bevorzugte.
Dietrich Mateschitz Sohn – das Erbe

Aus einer früheren Beziehung hat Dietrich Mateschitz einen Sohn, Mark Mateschitz, geboren 1992. Nach dem Tod seines Vaters erbte Mark die 49 Prozent Anteile an der Red Bull GmbH. Damit wurde er über Nacht einer der reichsten Menschen Europas.
Dietrich Mateschitz Sohn ist – ähnlich wie sein Vater – ein eher zurückhaltender Charakter. Er meidet die Öffentlichkeit, tritt selten in Interviews auf und überlässt das operative Geschäft weitgehend den erfahrenen Führungskräften des Konzerns. Dennoch gilt er als zukünftiger Garant dafür, dass der Geist seines Vaters im Unternehmen weiterlebt.
Dietrich Mateschitz verliert alles – Wahrheit oder Gerücht?
In einigen Schlagzeilen tauchte nach seinem Tod die Formulierung „Dietrich Mateschitz verliert alles“ auf. Diese Aussage ist jedoch falsch und irreführend. Weder zu Lebzeiten noch nach seinem Tod hat Mateschitz sein Vermögen oder seine Macht über Red Bull verloren.
Tatsächlich blieb sein Einfluss auf das Unternehmen bis zuletzt stark. Die Firmenstruktur war solide aufgebaut, seine Beteiligungen klar geregelt. Nach seinem Tod ging alles geordnet an seinen Sohn über. Von einem Verlust oder Zusammenbruch kann also keine Rede sein – im Gegenteil, sein Lebenswerk floriert weiterhin weltweit.
Dietrich Mateschitz gegründete Organisationen
Das Schaffen von Dietrich Mateschitz ging weit über den Getränkemarkt hinaus. Neben der Red Bull GmbH gründete er zahlreiche Organisationen, Stiftungen und Sportvereine.
Zu den bekanntesten zählen:
- Wings for Life – eine Stiftung für Rückenmarks- und Querschnittlähmungsforschung, gegründet 2004 gemeinsam mit dem Motocross-Fahrer Heinz Kinigadner. Sie finanziert medizinische Forschung und organisiert den weltweit bekannten „Wings for Life World Run“.
- Red Bull Media House – eine Plattform für Sport, Abenteuer und Kultur, die Dokumentationen, Magazine und Fernsehsender wie ServusTV betreibt.
- Quo Vadis Veritas Privatstiftung – eine österreichische Stiftung, die das investigative Medienprojekt „Addendum“ ins Leben rief, um unabhängigen Journalismus zu fördern.
Zudem besaß und unterstützte Dietrich Mateschitz zahlreiche Sportteams – darunter Red Bull Racing, Scuderia AlphaTauri, Red Bull Salzburg und RB Leipzig. Durch diese Aktivitäten baute er ein globales Sport- und Mediennetzwerk auf, das seinesgleichen sucht.
Dietrich Mateschitz Religion und Werte
Über die Religion von Dietrich Mateschitz ist wenig bekannt. Er äußerte sich selten zu persönlichen Glaubensfragen. Seine Werte waren jedoch klar erkennbar: Disziplin, Leistungsbereitschaft, Kreativität und Unabhängigkeit.
Er galt als patriotischer, aber weltoffener Mensch. Gesellschaftliche Verantwortung war ihm wichtig – viele seiner Projekte zeugen von sozialem und kulturellem Engagement. Auch wenn Dietrich Mateschitz Religion kein dominantes Thema war, zeigte sich in seinem Handeln eine tiefe Achtung vor Mensch und Natur.
Das Vermächtnis von Dietrich Mateschitz
Heute, Jahre nach seinem Tod, wirkt das Vermächtnis von Dietrich Mateschitz weiter. Seine Vision, aus einem unscheinbaren Getränk eine globale Marke zu schaffen, ist längst Realität geworden. Red Bull ist nicht nur Marktführer im Segment der Energy-Drinks, sondern ein Synonym für Dynamik, Leistung und Abenteuerlust.
Sein Erfolg beruhte auf klaren Prinzipien: Mut zur Innovation, strategische Partnerschaften, emotionale Markenführung und Authentizität. Auch in seiner Krankheit blieb Dietrich Mateschitz krank, aber entschlossen, das Leben nach eigenen Regeln zu führen. Er akzeptierte sein Schicksal und hinterließ ein Lebenswerk, das weit über den Tod hinaus Bedeutung hat.
Die Red-Bull-Formel-1-Teams, die Sportförderungen, die Stiftungen und die kulturellen Engagements zeigen, dass sein Name untrennbar mit Energie, Vision und Tatkraft verbunden bleibt. Sein Sohn führt das Erbe fort, während Millionen Menschen weltweit täglich ein Produkt konsumieren, das auf seiner Idee basiert.
Schlusswort
Die Geschichte von Dietrich Mateschitz ist die eines Mannes, der Mut hatte, groß zu denken, und der seine Vision verwirklichte – vom einfachen Marketing-Angestellten zum Milliardär, Visionär und Weltveränderer. Auch wenn Dietrich Mateschitz krank war und sein Leben früh endete, bleibt seine Botschaft lebendig: Grenzen existieren nur im Kopf.
Sein Lebenswerk inspiriert Unternehmer, Sportler und Träumer weltweit. Sein Tod war ein Verlust für viele, doch seine Ideen leben weiter – in jeder Red-Bull-Dose, in jedem Sportereignis, das er förderte, und in jedem Menschen, der an sich glaubt.
Verfasst und veröffentlicht auf „Nachrichten Themen“.
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