Medien & Journalismus

Wer ist Simone Stribl? – Die Stimme der ORF-Nachrichten und ihr Weg an die Spitze

Simone Stribl gehört zu den bekanntesten Gesichtern des österreichischen Fernsehens. Als Journalistin und Moderatorin prägt sie seit vielen Jahren die Nachrichtenlandschaft des ORF. Ihre ruhige, sachliche Art und ihre journalistische Präzision machen sie zu einer der vertrauenswürdigsten Stimmen des Landes, insbesondere in politisch bewegten Zeiten. Doch wer ist Simone Stribl wirklich? Hinter der professionellen Fassade verbirgt sich eine kluge, bodenständige Frau mit klaren Überzeugungen, einer tiefen Leidenschaft für Information und einer beeindruckenden Karriere.

Geboren wurde Simone Stribl am 19. November 1986 in Oberösterreich, genauer gesagt in Grünau im Almtal im Bezirk Gmunden. Aufgewachsen in einer ländlichen Umgebung, entwickelte sie früh ein Gespür für gesellschaftliche Themen und ein großes Interesse an Politik. Ihre Schulzeit verbrachte sie in Oberösterreich, ehe sie nach Wien zog, um Journalismus und Medienmanagement an der FHWien der Wirtschaftskammer Wien (WKW) zu studieren. Dieses Studium legte den Grundstein für ihre spätere Karriere im österreichischen Rundfunk.

Der Weg zum ORF

Schon während ihres Studiums begann Simone Stribl ihre journalistische Laufbahn. 2008 startete sie beim ORF, zunächst als Praktikantin in der Innenpolitik-Redaktion. Schnell fiel ihr Engagement und ihre analytische Denkweise auf, und sie erhielt bald verantwortungsvollere Aufgaben. Bereits 2009 war sie Teil der Redaktion der Nachrichtensendung „Zeit im Bild“, kurz ZIB, und berichtete dort über innenpolitische Ereignisse, Wahlen und Parlamentsdebatten.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich Stribl zur festen Größe der österreichischen Nachrichtenszene. Ihre Arbeit während der Ibiza-Affäre 2019, bei der sie maßgeblich zur schnellen und fundierten Berichterstattung beitrug, brachte ihr und ihren Kolleg*innen den Walther-Rode-Preis ein – eine Auszeichnung für journalistische Zivilcourage und Qualität.

Karrierehöhepunkte und Sendungen

Neben ihrer Tätigkeit als Reporterin übernahm Simone Stribl zunehmend auch Moderationsrollen. 2017 wurde sie Moderatorin der bekannten politischen Diskussionssendung „Pressestunde“, in der sie regelmäßig Spitzenpolitikerinnen interviewt. Im Jahr 2020 moderierte sie erstmals die prestigeträchtigen ORF-Sommergespräche, bei denen die wichtigsten politischen Entscheidungsträgerinnen des Landes Rede und Antwort stehen.

Seit 2022 ist sie auch Fixbestandteil der Früh-„Zeit im Bild“ und der ZIB 13. Ihre Interviews zeichnen sich durch sachliche Härte, respektvolle Gesprächsführung und fundierte Vorbereitung aus. Zuschauer*innen schätzen ihre ruhige Stimme, ihr souveränes Auftreten und ihre Fähigkeit, komplexe politische Zusammenhänge klar zu erklären.

Simone Stribl Alter, Herkunft und Persönlichkeit

Mit ihrem Geburtsjahr 1986 zählt Simone Stribl zur Generation der Journalistinnen, die den Wandel der Medienlandschaft – von klassischen Nachrichtenformaten hin zu digitalen Plattformen – aktiv mitgestalten. Ihr Geburtsort Grünau im Almtal bleibt für sie ein Ort der Erholung und Verbundenheit. In Interviews beschreibt sie das Almtal als „Ruhepol“, an den sie immer wieder gerne zurückkehrt, um den hektischen Alltag in Wien hinter sich zu lassen.

Wer Simone Stribl beobachtet, erkennt schnell, dass sie keine Person ist, die sich selbst in den Vordergrund stellt. Sie legt großen Wert auf Seriosität und Professionalität. Ihre Stimme, ihre Gestik und ihre Haltung verkörpern genau das, was man sich von einer Nachrichtensprecherin wünscht: Neutralität, Ruhe und Glaubwürdigkeit.

Simone Stribl auf Instagram

Wie viele Medienpersönlichkeiten nutzt auch Simone Stribl soziale Medien, wenn auch sehr kontrolliert. Auf Instagram ist sie unter dem Profilnamen @simonestribl aktiv. Dort teilt sie hin und wieder Einblicke hinter die Kulissen ihrer Arbeit beim ORF, Fotos aus dem Studio oder Momente aus ihrem Alltag.

Ihr Instagram-Profil ist kein typischer Influencer-Account, sondern spiegelt ihre berufliche Seite wider. Sie beschreibt sich dort schlicht als „@zeitimbild Moderatorin, Politik-Reporterin seit 2008, @orf – einziges Profil auf Instagram“. Das zeigt ihre Distanz zu übertriebener Selbstdarstellung und ihre Fokussierung auf journalistische Inhalte.

Auch auf X (ehemals Twitter) ist sie präsent. Dort äußert sie sich zu politischen Themen, sendet Gratulationen an Kolleg*innen oder teilt journalistische Updates. Privatleben? Fehlanzeige. Simone Stribl wahrt klar die Grenze zwischen Beruf und Privatsphäre.

Simone Stribl verheiratet oder single?

Diese Frage beschäftigt viele ihrer Fans und Zuschauer*innen. Doch wer im Netz nach „Simone Stribl verheiratet“ oder „Simone Stribl single“ sucht, wird keine verlässliche Antwort finden. Die Moderatorin hält ihr Privatleben konsequent aus der Öffentlichkeit heraus. Weder auf Social Media noch in Interviews gibt sie Hinweise auf eine Partnerschaft oder ihren Familienstand.

Diese bewusste Entscheidung, Privates privat zu lassen, ist in der Medienwelt eher selten. Sie unterstreicht ihre Haltung, dass nicht sie selbst, sondern die Nachrichten im Mittelpunkt stehen sollen. Ihr Fokus liegt auf der journalistischen Arbeit – nicht auf Schlagzeilen über ihr Liebesleben.

Hat Simone Stribl Kinder oder Geschwister?

Auch zu dieser Frage gibt es keine gesicherten Informationen. Weder in offiziellen ORF-Porträts noch in Interviews werden Kinder oder Geschwister erwähnt. Es ist anzunehmen, dass sie großen Wert auf die Trennung zwischen öffentlicher und privater Sphäre legt.

In einer Zeit, in der viele Prominente ihr Familienleben offen im Netz präsentieren, bleibt Simone Stribl eine wohltuende Ausnahme. Sie konzentriert sich ausschließlich auf ihre journalistische Rolle – und das ist wohl einer der Gründe, warum sie in Österreich so viel Anerkennung genießt.

Simone Stribl Größe und Gehalt

Über persönliche Details wie Größe oder Gehalt sind keine offiziellen Informationen verfügbar. In Österreich werden die Gehälter öffentlich-rechtlicher Mitarbeiterinnen wie beim ORF grundsätzlich nicht im Detail veröffentlicht. Brancheninsider schätzen jedoch, dass erfahrene Moderatorinnen ihrer Position zwischen 60.000 und 90.000 Euro Jahresgehalt verdienen könnten – abhängig von Funktion, Erfahrung und Sendezeiten.

Ihre Körpergröße wird von Medien und Fans nur spekulativ beschrieben, aber auch hier zeigt sich: Simone Stribl misst ihre Relevanz nicht in Zahlen, sondern in journalistischer Qualität.

Was Simone Stribl ausmacht

Authentizität und Integrität – das sind die beiden Begriffe, die man immer wieder hört, wenn Kolleg*innen über Simone Stribl sprechen. Sie gehört zu jener Generation Journalistinnen, die sich konsequent von Sensationsjournalismus distanzieren und stattdessen auf gründliche Recherche setzen.

Ihre Interviews zeichnen sich durch inhaltliche Tiefe aus. Sie hört zu, bohrt nach, bleibt sachlich – nie polemisch. Ob bei der Pressestunde, in der ZIB oder bei Spezialsendungen: Sie schafft es, Menschen aus Politik und Gesellschaft auf Augenhöhe zu befragen und dem Publikum verständliche Einordnung zu bieten.

Darüber hinaus wird sie in Österreich oft als Vorbild für junge Journalistinnen genannt. Ihre Karriere zeigt, dass man auch ohne Skandale, Selbstdarstellung oder Überinszenierung erfolgreich sein kann.

Privates und Werte

Wenn Simone Stribl über sich selbst spricht, dann meist in Bezug auf ihre Arbeit. Doch in manchen Interviews gibt sie kleine Einblicke: Sie liebt das Laufen, Lesen, Reisen, Skifahren und Wandern. Besonders schätzt sie Zeit in der Natur, was sicher mit ihrer Herkunft aus dem Almtal zusammenhängt.

Auch Gartenarbeit („Garteln“) zählt zu ihren Hobbys – eine Tätigkeit, die sie als Ausgleich zu ihrem oft hektischen Arbeitsalltag beschreibt. Diese Verbindung zur Natur, gepaart mit ihrer Bodenständigkeit, prägt ihre Persönlichkeit sichtbar.

Fazit: Eine Journalistin mit Haltung

Simone Stribl steht für eine moderne, transparente und verantwortungsbewusste Form des Journalismus. Sie ist kein Social-Media-Star, sondern eine professionelle Nachrichtensprecherin, die weiß, dass Glaubwürdigkeit das höchste Gut in den Medien ist.

Mit über 15 Jahren Erfahrung im ORF, unzähligen Live-Moderationen und der Fähigkeit, auch in turbulenten Momenten Ruhe zu bewahren, hat sie sich einen Platz unter den wichtigsten Journalistinnen Österreichs gesichert. Ihre Karriere ist ein Beispiel dafür, dass Kompetenz und Authentizität nach wie vor zählen – auch in einer Zeit des schnellen Klick-Journalismus.

Wer also „Wer ist Simone Stribl?“ fragt, erhält eine klare Antwort: Sie ist eine erfahrene, kluge und empathische Journalistin, die Österreichs Nachrichtengeschehen mitgestaltet – und das mit Herz, Verstand und Haltung.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog Nachrichten Themen, wo regelmäßig Porträts und Analysen über bedeutende Persönlichkeiten aus Medien, Politik und Gesellschaft veröffentlicht werden.

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