Josef Hickersberger: Karriere, Familie, Erfolge und sein Leben heute
Josef Hickersberger gehört zu den prägenden Persönlichkeiten des österreichischen Fußballs. Als Spieler erlebte er die legendäre Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien, später führte er Österreich als Trainer zur WM 1990 und betreute die Nationalmannschaft auch bei der Heim-Europameisterschaft 2008. Seine Laufbahn verbindet österreichische Fußballgeschichte mit Stationen in Deutschland, dem Nahen Osten und bei bekannten heimischen Vereinen. Besonders seine Jahre bei Rapid Wien und seine beiden Amtszeiten als österreichischer Teamchef machten ihn einem breiten Publikum bekannt.
Josef Hickersberger im Überblick
| Kategorie | Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Josef Hickersberger |
| Geburtsdatum | 27. April 1948 |
| Geburtsort | Amstetten, Niederösterreich |
| Beruf | Ehemaliger Fußballspieler und Fußballtrainer |
| Position als Spieler | Mittelfeld |
| Österreich-Länderspiele | 39 |
| Länderspieltore | 5 |
| WM-Teilnahmen als Spieler | 1978 |
| WM-Teilnahme als Trainer | 1990 |
| Kinder | Thomas und Michaela |
| Besonders bekannte Vereine | Austria Wien, Rapid Wien |
| Bekannt als Teamchef | Österreich 1988–1990 und 2006–2008 |
Die biografischen Eckdaten werden unter anderem vom ORF und von der UEFA bestätigt. Hickersberger wurde am 27. April 1948 in Amstetten geboren und absolvierte 39 Länderspiele für Österreich.
Who is Josef Hickersberger?
Wer sich fragt, „who is Josef Hickersberger“, findet die Antwort vor allem in der österreichischen Fußballgeschichte. Hickersberger war zunächst erfolgreicher Mittelfeldspieler und entwickelte sich später zu einem erfahrenen Trainer. Seine aktive Karriere begann bei Austria Wien, bevor er auch in der deutschen Bundesliga spielte. Anschließend kehrte er nach Österreich zurück und setzte seine Spielerkarriere bei SSW Innsbruck und Rapid Wien fort.
Besonders bemerkenswert ist, dass er Österreich sowohl als Spieler als auch als Trainer bei einer Weltmeisterschaft vertrat. 1978 gehörte er zum österreichischen Team in Argentinien. Zwölf Jahre später führte er die Nationalmannschaft als Coach zur Weltmeisterschaft 1990 in Italien. Die UEFA bezeichnete ihn deshalb als eine der wichtigen Persönlichkeiten des österreichischen Fußballs.
Die Karriere als Fußballspieler
Seine Profikarriere begann 1966 bei Austria Wien. Mit dem Wiener Klub gewann Hickersberger zwei österreichische Meisterschaften in den Spielzeiten 1968/69 und 1969/70. Danach wagte er den Schritt nach Deutschland und spielte zunächst für Kickers Offenbach und später für Fortuna Düsseldorf.
Nach seiner Zeit in Deutschland kehrte der Mittelfeldspieler nach Österreich zurück. Eine wichtige Station war SSW Innsbruck. Den Abschluss seiner aktiven Laufbahn bildete schließlich Rapid Wien. Dort gewann er 1981/82 erneut die österreichische Meisterschaft. Insgesamt absolvierte Hickersberger 39 Spiele für die österreichische Nationalmannschaft.
Josef Hickersberger bei der WM 1978
Ein Höhepunkt seiner Spielerkarriere war die Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien. Hickersberger stand im österreichischen Kader und erlebte eines der berühmtesten Spiele der österreichischen Fußballgeschichte unmittelbar auf dem Platz.
Österreich besiegte Deutschland in Córdoba mit 3:2. Die Partie ging später als „Wunder von Córdoba“ in die österreichische Sportgeschichte ein. Hickersberger war Teil jener Mannschaft, die mit diesem Erfolg für einen der bekanntesten österreichischen Fußballmomente sorgte. Auch Jahrzehnte später wurde das Spiel noch häufig mit seiner späteren Tätigkeit als Teamchef in Verbindung gebracht.
Der Wechsel vom Spieler zum Trainer
Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn schlug Hickersberger den Weg als Trainer ein. Bereits in den 1980er-Jahren arbeitete er bei mehreren österreichischen Vereinen und übernahm 1987 das österreichische U21-Team.
Nur kurze Zeit später erhielt er die Verantwortung für die österreichische A-Nationalmannschaft. Von 1988 bis 1990 war er erstmals Teamchef. Der größte Erfolg dieser ersten Amtszeit war die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1990 in Italien. Insgesamt betreute er Österreich in dieser Periode in 29 Länderspielen.
Internationale Erfahrungen als Trainer
Nach seiner ersten Zeit als Nationaltrainer sammelte Hickersberger umfangreiche internationale Erfahrungen. Er arbeitete unter anderem bei Fortuna Düsseldorf und Austria Wien und wechselte anschließend in den internationalen Fußball.
Zu seinen Stationen im Ausland gehörten Vereine in Bahrain, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar. Diese Jahre erweiterten seinen Erfahrungsschatz und machten ihn zu einem Trainer, der nicht ausschließlich mit dem österreichischen Fußball vertraut war.
Seine Rückkehr zu Rapid Wien im Jahr 2002 wurde zu einer weiteren wichtigen Phase seiner Karriere. Mit Rapid gewann er die österreichische Meisterschaft und führte den Klub anschließend auch in die Gruppenphase der UEFA Champions League.
Rapid Wien und die Rückkehr zum Nationalteam
Die Arbeit bei Rapid machte Hickersberger erneut für den ÖFB interessant. 2005 wurde er als Nachfolger von Hans Krankl für das Nationalteam ausgewählt. Sein neuer Auftrag war besonders anspruchsvoll: Österreich bereitete sich als Co-Gastgeber auf die Europameisterschaft 2008 vor.
Am 1. Jänner 2006 begann seine zweite Amtszeit als österreichischer Teamchef. Er wollte eine Mannschaft entwickeln, die bei der Heim-Europameisterschaft bestehen konnte. Für ihn war das Turnier eine außergewöhnliche Gelegenheit, Österreich bei einem großen Fußballereignis im eigenen Land zu betreuen.
EURO 2008: Die große Herausforderung
Die Europameisterschaft 2008 war zweifellos einer der bekanntesten Abschnitte seiner Trainerkarriere. Österreich traf in der Gruppenphase auf Kroatien, Polen und Deutschland.
Vor dem Turnier betonte Hickersberger immer wieder die Bedeutung von Mannschaftsgeist und der Unterstützung durch die österreichischen Fans. Trotz schwieriger Ergebnisse wollte er die Mannschaft nicht vorzeitig abschreiben. Die Erwartungen an den Gastgeber waren groß, gleichzeitig war der sportliche Druck enorm.
Österreich schied schließlich nach der Gruppenphase aus. Nach dem letzten Gruppenspiel gegen Deutschland trat Hickersberger am 23. Juni 2008 als Teamchef zurück. Er begründete seinen Schritt mit persönlichen Gründen und erklärte, dass für ihn der richtige Zeitpunkt gekommen sei, das Kapitel Nationalmannschaft zu beenden.
Josef Hickersberger Frau und Privatleben
Das Thema Josef Hickersberger Frau wird immer wieder im Zusammenhang mit seiner Biografie genannt. Sein Privatleben steht allerdings deutlich weniger im Mittelpunkt der Öffentlichkeit als seine sportliche Karriere. Verlässliche biografische Quellen bestätigen, dass Hickersberger verheiratet ist und zwei Kinder hat.
Aufgrund der zurückhaltenden öffentlichen Darstellung seiner Familie sollten Angaben über seine Ehefrau nicht mit unbestätigten Informationen ergänzt werden. Gerade bei persönlichen Details ist es sinnvoll, zwischen gesicherten biografischen Fakten und Spekulationen zu unterscheiden.
Josef Hickersberger Kinder: Thomas und Michaela
Josef Hickersberger hat zwei Kinder, Thomas und Michaela. Besonders Thomas Hickersberger ist selbst im österreichischen Fußball bekannt geworden. Er arbeitete als Fußballspieler und Trainer und setzte damit die sportliche Tradition der Familie fort.
Die Verbindung zwischen Vater und Sohn ist auch deshalb interessant, weil beide im österreichischen Fußball tätig waren. Thomas Hickersberger war zudem österreichischer Nationalspieler und arbeitete später im Trainerbereich. Der ORF führte ihn bereits 2018 als Trainerassistent bei Rapid.
Josef Hickersberger heute
Die Frage Josef Hickersberger heute lässt sich vor allem mit einem Blick auf seinen Rückzug aus dem aktiven Trainergeschäft beantworten. Nach seiner langen Karriere mit Stationen in Österreich und mehreren Ländern des Auslandes steht nicht mehr die tägliche Arbeit an der Seitenlinie im Mittelpunkt.
Sein Vermächtnis besteht vielmehr aus mehreren Generationen österreichischer Fußballgeschichte: als Spieler bei der WM 1978, als Teamchef bei der WM 1990, als erfolgreicher Rapid-Trainer und als österreichischer Nationaltrainer bei der EURO 2008.
Was ist über einen Schlaganfall bekannt?
Auch die Suchanfrage Josef Hickersberger Schlaganfall sollte mit Vorsicht behandelt werden. Für die Behauptung, dass Hickersberger einen Schlaganfall erlitten habe, gibt es in den hier ausgewerteten seriösen Quellen keine belastbare Bestätigung.
Daher sollte eine seriöse Biografie keine entsprechende Erkrankung als Tatsache darstellen. Gerade bei medizinischen Angaben über eine Person des öffentlichen Lebens ist es wichtig, nur eindeutig bestätigte Informationen zu verwenden.
Das Vermächtnis von Josef Hickersberger
Josef Hickersberger hat den österreichischen Fußball über mehrere Jahrzehnte begleitet. Seine Karriere begann als talentierter Mittelfeldspieler bei Austria Wien, führte ihn zur Weltmeisterschaft 1978 und später auf die Trainerbank verschiedener Vereine und Nationalmannschaften.
Besonders außergewöhnlich bleibt seine doppelte WM-Rolle: 1978 als Spieler und 1990 als Teamchef. Hinzu kommen seine Erfolge mit Rapid Wien sowie seine zweite Amtszeit als Nationaltrainer während der EURO 2008. Damit gehört er zu jenen österreichischen Fußballpersönlichkeiten, deren Karriere weit über einen einzelnen Verein oder ein einzelnes Turnier hinausreicht.
Für Österreich bleibt sein Name eng mit großen Fußballmomenten, internationaler Erfahrung und einer langen Laufbahn im Profisport verbunden. Auch heute ist Josef Hickersberger daher ein interessanter Teil der österreichischen Fußballgeschichte – und ein Thema, das auf NACHRICHTEN THEMEN seinen Platz findet.



