Andreas Felder: Die ganze Geschichte der Skisprung-Legende – Karriere, Fakten & Mythen
Andreas Felder gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des österreichischen Wintersports. Sein Name ist untrennbar mit dem Skispringen verbunden, einer Disziplin, in der er über ein Jahrzehnt hinweg internationale Maßstäbe setzte und Österreichs Stellung als Skisprungnation festigte. Doch wer ist Andreas Felder wirklich? Was prägte seinen Weg? Welche Rolle spielt er heute — und was ist über sein Privatleben bekannt, etwa über Themen wie „Andreas Felder Ehefrau“, „Kinder“ oder den Begriff „Psychotherapie“, der online häufig in Verbindung mit seinem Namen auftaucht?
Dieser Artikel zeichnet ein umfassendes Bild dieser Faszinierenden Sportpersönlichkeit und grenzt zugleich klar zwischen bestätigten Fakten und unbelegten Vermutungen ab, die im Internet kursieren.
Frühe Jahre und Aufstieg eines Tiroler Naturtalents
Geboren am 6. März 1962 in Hall in Tirol, wuchs Andreas Felder in einer Region auf, in der Wintersport fast zur kulturellen Grundausstattung gehört. Schon in jungen Jahren zeigte er ein ausgeprägtes Talent für das Skispringen. Der Sprung in die österreichische Nachwuchselite erfolgte früh, und spätestens Anfang der 1980er Jahre war klar: Felder würde ein Ausnahmespringer werden.
Sein erstes Weltcup-Antreten absolvierte er 1980 (bzw. 1981 im regulären Wettkampfrhythmus), mitten in einer Ära, in der Größen wie Matti Nykänen die Szenerie dominierten. Doch Felder ließ sich davon nicht beeindrucken. Er sprang technisch sauber, mutig, stabil und wurde schnell zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten auf internationaler Bühne.
Seinen ersten Weltcupsieg feierte er am 8. Dezember 1984 in Thunder Bay (Kanada). In den folgenden Jahren sollte sich diese Art Erfolg wiederholen – und zwar häufig.
Die goldenen Jahre: Weltmeister, Weltrekordhalter und Gesamtweltcupsieger
Die zweite Hälfte der 1980er Jahre war die sportlich erfolgreichste Phase in Felders Karriere.
Weltmeisterschaften & Medaillenerfolge
- 1985 Seefeld: Silber im Einzelbewerb auf der Normalschanze, Silber im Team.
- 1986 Bad Mitterndorf: Skiflug-Weltmeister mit einer Weite von 191 Metern — damals Weltrekordhöhe.
- 1987 Oberstdorf: Gold auf der Großschanze, Bronze im Team.
Diese Erfolge machten Felder endgültig zu einem der größten Springer seiner Generation. Seine Sprungtechnik galt als technisch sauber, präzise und außergewöhnlich variabel — etwas, das gerade im Skifliegen eine große Rolle spielte.
Höhepunkt Weltcup 1990/91
Der Triumph seiner Karriere erfolgte, als Felder in der Saison 1990/91 den Gesamtweltcup gewann. Mit 25 Weltcupsiegen und über 50 Podestplätzen zählt er bis heute zu den erfolgreichsten Skispringern, die Österreich hervorgebracht hat.
Olympia 1992
Bei den Olympischen Winterspielen in Albertville gewann er Silber im Team – ein krönender Abschluss seiner aktiven Laufbahn, der seinen Status als Sportikone weiter festigte.
Der Rücktritt und der Neubeginn: Vom Spitzensportler zum Trainer
Nach seinem letzten Weltcupsieg 1992 in Planica beendete Felder seine aktive Karriere. Doch ein Rückzug aus der Welt des Skispringens war das keinesfalls.
Trainerkarriere – die zweite Ära Felder
Einer seiner größten Verdienste ist wohl seine Arbeit als Trainer. Felder formte über Jahrzehnte junge Talente und begleitete einige von ihnen bis in die Weltspitze:
- 1995–1997: Cheftrainer ÖSV Herren-Skisprungteam
- 1997–2000: Sprungtrainer im DSV (Nordische Kombination)
- 2000–2006: ÖSV-Trainer Nordische Kombination
- 2018–2020: Cheftrainer der österreichischen Skispringer
Seine Rückkehr 2018 wurde von Medien als „Comeback einer Legende“ bezeichnet. Er führte das Team durch zwei starke Jahre, bevor er im März 2020 aus persönlichen Gründen zurücktrat.
“Andreas Felder Ehefrau” – Was ist über sein Privatleben bekannt?
Viele Internetnutzer suchen nach Begriffen wie „Andreas Felder Ehefrau“ oder „Andreas Felder Kinder“, doch hier muss man klarstellen:
👉 Über das Privatleben von Andreas Felder sind öffentlich keine bestätigten Informationen verfügbar.
Offizielle Sportdatenbanken wie der Internationale Skiverband (FIS) führen in seinen Profilen keine Angaben zu Familienstand oder Kindern.
Öffentliche Interviews oder Medienberichte, die eine Ehefrau oder Kinder erwähnen, sind nicht existent oder spekulativ. Felder gehört zu jenen Persönlichkeiten des Sports, die ihr Privatleben konsequent schützen — und das wird von seriösen Medien respektiert.
Was bedeutet das für Suchanfragen?
Vermutlich entstehen diese Suchbegriffe aus Neugier, aber seriöse journalistische Fakten liegen hierzu nicht vor. Das bedeutet:
✔ Keine Ehefrau ist öffentlich bekannt
✔ Keine Kinder sind öffentlich bestätigt
✔ Felder selbst äußert sich nicht über familiäre Details
Alles andere wäre reine Spekulation und entspricht nicht journalistischen Standards.
„Andreas Felder Psychotherapie“ – Der Ursprung des Missverständnisses
Ein weiterer häufig gesuchter Begriff ist „Andreas Felder Psychotherapie“. Dieser Trend entstand dadurch, dass es einen anderen Mann gleichen Namens gibt, der im psychosozialen Bereich tätig ist. Dieser arbeitet als:
- psychosozialer Berater
- Trauma-Fachberater
- Krisenpädagoge
Dieser ist jedoch nicht identisch mit dem ehemaligen Skispringer.
Es gibt keine seriöse Quelle, die eine Verbindung zwischen dem Sportler Andreas Felder und einer therapeutischen Tätigkeit herstellt.
Derartige Namensüberschneidungen sind häufig – insbesondere bei gebräuchlichen Vor- und Nachnamen. Daher ist es wichtig, klar zu trennen:
👉 Andreas Felder, der Skispringer, ist nicht Andreas Felder, der Psychotherapeut/Berater.
„Am Horizont Andreas Felder“ – Bedeutung und mögliche Interpretation
Der Begriff „Am Horizont Andreas Felder“ taucht gelegentlich in Blogs und Social Media auf. Häufig wird er metaphorisch genutzt, um seine Rückkehr ins Trainerteam 2018 zu beschreiben — so, als sei er „am Horizont wieder aufgetaucht“.
In manchen Fällen wird der Ausdruck auch in Beiträgen genutzt, die Felders Einfluss auf den österreichischen Sprungsport würdigen. Er erscheint sinnbildlich als einer, der stets im Hintergrund präsent war und eine Ära geprägt hat.
Eine direkte offizielle Kampagne oder Publikation mit diesem Titel gibt es jedoch nicht.
Andreas Felder – Eine Ikone des österreichischen Skispringens
Seine sportlichen Erfolge, sein Engagement für die nächste Generation und seine bescheidene Art haben Felder zu einem respektierten, beinahe legendären Namen gemacht. Wenige Athleten schaffen es, sowohl als Aktive als auch in einer Trainerrolle zur prägenden Figur ihrer Sportart zu werden. Felder gehört zu dieser kleinen Gruppe.
Er kombiniert Erfahrung, menschliche Reife und sportliches Fachwissen wie kaum ein anderer. Für viele junge Springer war er eine Leitfigur — nicht nur technisch, sondern auch menschlich.
Dass er trotz seiner großen Bekanntheit sein Privatleben konsequent aus der Öffentlichkeit heraushält, unterstreicht seine bodenständige Persönlichkeit.
Schlusswort – Andreas Felder im Spiegel der Öffentlichkeit
„Wer ist Andreas Felder?“ – die Antwort darauf ist vielseitig:
- ein Ausnahmesportler
- ein Weltmeister
- ein Weltrekordhalter
- ein international respektierter Trainer
- eine Persönlichkeit, die ihren privaten Bereich schützt
- ein Name, der auch Jahrzehnte nach seinem Karrierehöhepunkt Gewicht hat
In einer Zeit, in der Sportler oft durch mediale Präsenz definiert werden, bleibt Felder jemand, der lieber durch Taten spricht als durch öffentliche Inszenierungen. Sein Vermächtnis liegt auf den Schanzen der Welt und in den Karrieren vieler Athleten, die ohne ihn nicht dieselben geworden wären.
Dieser Artikel erschien auf dem österreichischen Blog „Nachrichten Themen“.
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